Hallo, ich bin Steven.

Mein Name ist Steven Roch.

Ich bin 34 Jahre alt, Lehrer und in Lünen zu Hause. Mich treibt der Wunsch an, unsere Gesellschaft gerechter zu machen und für Menschen einzustehen, deren Stimme zu oft überhört wird.

Deshalb kandidiere ich am 25. April 2027 in Lünen, Selm und Werne für den Landtag. Diese Städte sind für mich Heimat. Hier bin ich aufgewachsen und hier lebe ich gerne. Ich trete an, weil ich Verantwortung übernehmen möchte.

Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets.

Ich bin am 17. August 1992 zur Welt gekommen. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, aufgewachsen in Lünen-Süd. Eingeschult wurde ich an der Paul-Gerhardt-Schule, später ging ich aufs Gymnasium Altlünen. Das Ruhrgebiet hat mich geprägt: die direkte Art, der Zusammenhalt und der Respekt vor Menschen, die jeden Tag hart arbeiten.

Bei uns zu Hause zählte, dass man füreinander da ist und sich aufeinander verlassen kann. Nur mit diesem Rückhalt konnte ich als Erster in meiner Familie Abitur machen und studieren.

Meine Familie hat mich geprägt.

Wenn ich Politik mache, habe ich Menschen wie meine Familie vor Augen: meine Großeltern, die in einer Genossenschaftswohnung zur Miete leben, und meine Mutter, die meine Oma gepflegt hat und eine Erwerbsminderungsrente bezieht. Ich denke an meinen Vater, der als Schlosser im Chemiepark arbeitet und kürzlich um seinen Arbeitsplatz bangen musste. Und an meine Schwester und meinen Schwager, die beide hart arbeiten, damit mein Neffe und meine Nichte gut und behütet aufwachsen können.

Diese Erfahrungen prägen meinen Blick auf Gerechtigkeit: Das Leben muss bezahlbar bleiben, Arbeit und Sicherheit geben und es muss Unterstützung da sein, wenn man sie braucht.

Auf dem Fußballplatz habe ich Zusammenhalt gelernt.

Viele Jahre stand ich in der Jugend des VfB Lünen im Tor – wie schon mein Vater vor mir. Mein Opa war mein Trainer und für viele die gute Seele des Vereins. Dort habe ich erlebt, was Menschen ehrenamtlich auf die Beine stellen. Vereine bringen Menschen zusammen und geben Kindern einen Platz in der Gemeinschaft. Dafür brauchen sie verlässliche Unterstützung.

Privat bin ich dem Fußball bis heute verbunden – als Fan von Borussia Dortmund, aber auch mit einer besonderen Nähe zum VfL Bochum. Das hat auch mit meinem eigenen Weg zu tun: Mein Vater hat dort gespielt, und ich selbst arbeite heute als Lehrer in Bochum. Fußball verbindet Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Überzeugungen. Genau das macht ihn für mich so besonders.

Ich wollte schon früh auf eigenen Beinen stehen.

Schon während meiner Schulzeit habe ich als freier Mitarbeiter in der Sportredaktion der Ruhr Nachrichten Lünen gearbeitet, später auch neben dem Studium. Eigenes Geld zu verdienen war mir wichtig. Zugleich habe ich gelernt, genau hinzusehen, nachzufragen und mit ganz unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen. Das hilft mir bis heute: Wer vor Ort etwas bewegen will, muss wissen, was die Menschen beschäftigt.

Mein Weg führte mich auch in die USA.

An der TU Dortmund habe ich Englisch und Philosophie auf Lehramt studiert. Während des Studiums war ich für ein Semester an der Loyola University in New Orleans und für ein Jahr an der University of Iowa. Dort habe ich auch Deutsch unterrichtet.

Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, im Ausland zu studieren und zu unterrichten. Diese Zeit hat meinen Horizont erweitert und mir einen neuen Blick auf meine Heimat gegeben. Vieles hier weiß ich seitdem noch mehr zu schätzen.

Ich bin Lehrer geworden, weil ich jungen Menschen Chancen ermöglichen will.

Nach meinem Referendariat in Hamm führte mich mein Weg an eine Gesamtschule in Bochum. Dort unterrichte ich heute Englisch und Philosophie. Ich sehe, was in jungen Menschen steckt – und wie ungleich ihre Startbedingungen sind. Ich möchte, dass jedes Kind die Unterstützung bekommt, die es braucht. Dafür müssen Schulen genügend Personal, gute Räume und Zeit für ihre Schülerinnen und Schüler haben. Diese Erfahrung prägt meine Politik.

Schule ist für mich nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort der Gemeinschaft, der Teilhabe und der Zukunft. Deshalb ist meine Erfahrung aus dem Schulalltag kein Randthema meiner Politik, sondern ihr Kern.

Seit 2013 engagiere ich mich in der SPD.

Heute bin ich Vorsitzender der SPD Lünen, sowie stellvertretender Vorsitzender der SPD im Kreis Unna und im Ortsverein Altlünen. Als sachkundiger Bürger habe ich mich in Lünen mit Bildung und Sport und im Kreis Unna mit Feuerwehr, Sicherheit und Ordnung beschäftigt.

Durch meine Arbeit im Wahlkreisbüro von Rainer Schmeltzer kenne ich auch die parlamentarischen Abläufe. Ich habe gelernt, dass gute Ideen Ausdauer brauchen: Menschen zusammenbringen, Mehrheiten gewinnen und dranbleiben. Diese Erfahrung möchte ich im Landtag für unsere drei Städte einsetzen.

Ich höre zu und sage, wofür ich stehe.

Politik mache ich mit Leidenschaft. In den vergangenen Jahren habe ich viele Wahlkämpfe organisiert und begleitet, auch den Bürgermeisterwahlkampf von Martina Förster-Teutenberg. Besonders wichtig sind mir dabei die direkten Gespräche: zu erfahren, was die Menschen beschäftigt, was sie ärgert und was sie sich wünschen.

Wer mit mir spricht, soll wissen, woran er ist. Ich sage offen, was ich denke, nehme Kritik ernst und lasse mich von guten Argumenten überzeugen. Politik muss verständlich sein und sich daran messen lassen, was sie im Alltag der Menschen verbessert.