Hallo, ich bin Steven.
Meine Wurzeln
Aufgewachsen in Lünen-Süd, geprägt von Familie, Vereinsleben und dem Ruhrgebiet.
Was mir wichtig ist
Ich will Politik für die machen, die im Alltag auf Verlässlichkeit angewiesen sind.

Ich bin Steven Roch – 33 Jahre alt, gebürtiger Lüner, Lehrer und Landtagskandidat der SPD für Lünen, Selm und Werne.
Diese Städte sind für mich Heimat. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und hier lebe ich gerne. Hier kandidiere ich, weil ich Verantwortung übernehmen will – klar in der Haltung, nah an den Menschen und mit einem Blick für das, was im Alltag zählt.
Meine Wurzeln

Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Geboren wurde ich am 17. August 1992. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie und bin in Lünen-Süd aufgewachsen. Ich bin der Erste in meiner Familie, der Abitur gemacht hat und studieren durfte. Eingeschult wurde ich an der Paul-Gerhardt-Schule, später habe ich am Gymnasium Altlünen mein Abitur gemacht.
Bei uns zu Hause ging es nie um große Worte, sondern um Zusammenhalt, Verlässlichkeit und darum, seinen Weg zu gehen. Dass ich studieren konnte, war für mich nicht selbstverständlich. Gerade deshalb prägt mich bis heute die Überzeugung, dass Herkunft nicht über Zukunft entscheiden darf. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel gute Bildung, faire Chancen und ein verlässlicher Staat für den Lebensweg eines Menschen bedeuten können.

Geprägt haben mich auch Sport und Vereinsleben. Viele Jahre habe ich in der Jugend des VfB Lünen Fußball gespielt – als Torwart, wie schon mein Vater vor mir. Mein Opa war mein Trainer und für viele im Verein die gute Seele. Dort habe ich früh erlebt, wie wichtig Ehrenamt, Gemeinschaft und Verantwortung füreinander sind. Vereine sind für mich mehr als ein Freizeitangebot – sie stiften Zusammenhalt und sind ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens.
Mir war es außerdem schon früh wichtig, auf eigenen Beinen zu stehen. Deshalb habe ich während meiner Schulzeit und meines Studiums viele Jahre als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten Lünen in der Sportredaktion gearbeitet. Dabei ging es für mich nicht nur darum, eigenes Geld zu verdienen. Ich habe auch gelernt, was vor Ort gut läuft, wo Probleme liegen und wie sehr eine Stadt vom Engagement ihrer Menschen lebt.
Privat bin ich dem Fußball bis heute verbunden – als Fan des BVB, aber auch mit einer besonderen Nähe zum VfL Bochum. Das hat auch mit meinem eigenen Weg zu tun: Mein Vater hat dort gespielt, und ich selbst arbeite heute als Lehrer in Bochum. Fußball verbindet Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Überzeugungen. Genau das macht ihn für mich so besonders.
Mein Werdegang

2012 habe ich am Gymnasium Altlünen mein Abitur gemacht. Danach habe ich an der Technischen Universität Dortmund Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen mit den Fächern Englisch und Philosophie studiert. Während des Studiums war ich für ein Auslandssemester an der Loyola University New Orleans und später für ein Auslandsjahr an der University of Iowa. Dort habe ich auch Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Diese Zeit hat meinen Horizont erweitert. Wer längere Zeit im Ausland lebt, bekommt oft auch einen neuen Blick auf die eigene Heimat und lernt vieles noch stärker zu schätzen.
Ich bin Lehrer geworden, weil ich jungen Menschen Chancen ermöglichen will. Mein Referendariat habe ich am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Hamm absolviert. Heute arbeite ich an einer Gesamtschule in Bochum. Dort erlebe ich jeden Tag, wie stark Bildungserfolg noch immer vom sozialen Hintergrund abhängt. Schule ist für mich nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort der Gemeinschaft, der Teilhabe und der Zukunft. Deshalb ist meine Erfahrung aus dem Schulalltag kein Randthema meiner Politik, sondern ihr Kern.

Politisch engagiere ich mich seit vielen Jahren. Seit 2013 bin ich Mitglied der SPD, seit 2016 aktiv in Lünen und seit 2019 stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender. Ich bin stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Altlünen, Beisitzer im SPD-Unterbezirksvorstand Unna und habe mich als sachkundiger Bürger in den Bereichen Bildung und Sport in Lünen sowie Feuerwehr, Sicherheit und Ordnung im Kreis Unna eingebracht. Außerdem habe ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer gearbeitet. Politik, parlamentarische Abläufe und kommunale Praxis kenne ich deshalb nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus der Praxis.
Politik ist für mich keine Pflichtübung, sondern Leidenschaft. Ich habe in den vergangenen Jahren viele Wahlkämpfe organisiert und begleitet, unter anderem auch im Bürgermeisterwahlkampf von Martina Förster-Teutenberg. Dabei habe ich erlebt, wie wichtig klare Haltung, gute Inhalte und vor allem der direkte Kontakt mit den Menschen sind.
Wer mit mir ins Gespräch kommt, kann einen direkten, bodenständigen und ansprechbaren Gesprächspartner erwarten. Ich höre zu, diskutiere gern und finde, Politik muss verständlich sein – und klar machen, auf wessen Seite man steht.
Was mir wichtig ist

Privat ist mir wichtig, einen Ausgleich zu haben. Ich versuche regelmäßig Sport zu treiben, reise gerne und lese, wenn die Zeit es zulässt. Manchmal ist es auch einfach eine gute Serie, ein Podcast oder ein Hörbuch. Besonders gerne verbringe ich Zeit mit meinem Neffen und meiner Nichte. Das ist für mich nicht nur ein schöner Ausgleich, sondern auch eine gute Erinnerung daran, worum es politisch am Ende geht: um ein gutes Leben und eine lebenswerte Zukunft für die nächste Generation. Gerade meine Familie zeigt mir immer wieder, was politisch und im Leben wirklich wichtig ist: Verlässlichkeit, Zusammenhalt und die Chance, sich etwas aufzubauen.
Ich komme aus einer Arbeiterfamilie in Lünen-Süd. Mein Vater ist Schlosser, meine Mutter gelernte Verkäuferin. Meine Schwester arbeitet in Teilzeit in einer Arztpraxis, mein Schwager im Schichtdienst. Meine Nichte geht in die Kita, mein Neffe in die Grundschule. Meine Großeltern leben in einer kleinen Mietwohnung. Meine Familie besteht aus genau den Menschen, für die Politik und gerade die Sozialdemokratie da sein muss: Menschen, die arbeiten, Verantwortung tragen und im Alltag sehr genau merken, ob das Leben bezahlbar bleibt und ob der Staat funktioniert.
Genau deshalb will ich Politik für die machen, die arbeiten, Kinder großziehen, Angehörige pflegen und auf einen verlässlichen Staat angewiesen sind. Ein starker Staat zeigt sich für mich nicht in großen Worten, sondern ganz konkret: wenn die Kita verlässlich ist, die Schule funktioniert, Wohnen bezahlbar bleibt und Kommunen handlungsfähig sind. Dafür kandidiere ich für den Landtag.